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An der Saar sortiert man sich

Sieger und Verlierer zeigten sich am Tag nach der Wahl aufgeräumt

  • Von Oliver Hilt, Saarbrücken
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

CDU und SPD wollen zusammen regieren. LINKEN-Chef Lafontaine warnte die Sozialdemokraten vor einem Verrat ihrer Wahlziele. Die frisch gewählten Piraten wollen die Sache »ganz locker angehen«.

Zeichnung: Harm Bengen

Das politische Tagesgeschäft duldete keine Ruhepausen. Bereits am Montagvormittag begann das erste Sortieren im Saarbrücker Landtag. CDU und SPD bekräftigten ihre Absichten, gemeinsam eine Große Koalition zu bilden. Am Abend wollen beide Parteien in Vorstandssitzungen ihre Linien für Koalitionsgespräche festzurren. Die SPD sieht sich für die Verhandlungen mit der CDU in einer gestärkten Position. Schließlich habe man deutlich zugelegt, wenn auch nicht das eigentliche Wahlziel - nämlich stärkste Partei zu werden - erreicht, sagte der parlamentarische Geschäftsführer der SPD, Stefan Pauluhn. Da die CDU keine Bündnisalternativen habe, werde es Verhandlungen »auf Augenhöhe« geben. Dabei wolle die SPD auch »klare Verabredungen« in bundespolitischen Fragen durchsetzen - beispielsweise beim Thema Mindestlohn.

CDU-Fraktionschef Klaus Meiser gab sich bei diesem Thema eher gelassen. Er glaube nicht, dass Themen, die ohnehin nur im Bund zu en...


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