Werbung

Pieper verlangt von China mehr Freiheit

Peking (dpa/nd). Die chinesische Führung sollte nach Ansicht der Staatsministerin im Auswärtigen Amt Cornelia Pieper im Umgang mit Kritikern und Künstlern mehr Toleranz zeigen. Bei einem Besuch zum Abschluss der deutschen Ausstellung »Kunst der Aufklärung« in Peking sagte Pieper am Dienstag: »Wir hätten uns gewünscht, dass sich die chinesische Regierung mehr öffnet und auch kritischen Künstlern mehr Freiheit gewährt.« So wäre es »ein Zeichen«, wenn die Beschränkungen für den berühmten chinesischen Künstler Ai Weiwei aufgehoben würden, sagte Pieper. »Der Wert der Freiheit in Kunst und Kultur kommt hier nicht zum Tragen und wird nicht anerkannt, weil er nicht zu dieser Regierung und diesem System gehört.«

nd Journalismus von links lebt vom Engagement seiner Leser:innen

Wir haben uns angesichts der Erfahrungen der Corona-Pandemie entschieden, unseren Journalismus auf unserer Webseite dauerhaft frei zugänglich und damit für jede:n Interessierte:n verfügbar zu machen.

Wie bei unseren Print- und epaper-Ausgaben steckt in jedem veröffentlichten Artikel unsere Arbeit als Autor:in, Redakteur:in, Techniker:in oder Verlagsmitarbeiter:in. Sie macht diesen Journalismus erst möglich.

Jetzt mit wenigen Klicks freiwillig unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung