Thomas Hug, Oslo 28.03.2012 / Ausland

Schwedens Piraten kämpfen mit der Flaute

Im Ursprungsland hat es die Partei nicht ins Parlament geschafft

Die Piratenpartei ist als neue politische Kraft in Deutschland angekommen. Doch in ihrer Heimat Schweden ist sie in schwierige Fahrwasser geraten. Der Sprung ins nationale Parlament misslang. Die Urteile gegen die Gründer der Internetseite sind rechtskräftig geworden.

Freier Zugang zu möglichst vielen Daten im weltweiten Netz: Das war das Ziel der ersten Piraten. Dafür gründeten die Schweden Gottfrid Svartholm, Frederik Neij und Peter Sunde 2004 den Internetaustauschdienst »The Pirate Bay«. Sie taten es in Schweden, weil sie dort auf liberale Urheberrechtsbestimmungen hofften.

Die drei kamen aus dem Milieu der Computerfanatiker und Hacker. Zu den drei Computerfreunden stieß Geschäftsmann Carl Lundström. Mit Hilfe ihrer Internetseite konnten große Mengen Daten schnell und effizient ausgetauscht werden. Das ermöglichte gerade auch das Herunterladen von Filmen und Musik. Die Beliebtheit von ThePiratebay.org kannte kaum Grenzen. 2009 erreichte die Seite den 110. Platz auf der Liste der meistbesuchten Internetadressen und hatte monatlich rund 25 Millionen Besucher.

Das ärgerte die Branchenorganisationen der Musik- und der Filmbranche. Aus ihrer Sicht ermöglichten die Pirat-Bay-Gründer Raubkopien ...

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