Gibt es eine Eskalation?

Paul Schäfer über den Konflikt zwischen Sudan und Südsudan / Schäfer ist verteidigungspolitischer Sprecher der LINKEN im Bundestag

nd: Gerade lösen Gefechte zwischen Sudan und Südsudan international Besorgnis aus. Teile des ölreichen, umstrittenen Grenzgebietes wurden von beiden Seiten bombardiert. Sie waren kürzlich eine Woche in beiden Ländern unterwegs. Wie ist Ihr Eindruck der Lage?
Schäfer: Ich kann diese Besorgnis gut verstehen. Das ist eine neue Eskalationsstufe, die so nicht zu erwarten war. Dass es Spannungen gibt und Versuche, die andere Seite einzuschüchtern, war unverkennbar, aber dass es zu einem direkten, bewaffneten Konflikt kommt, war zum Zeitpunkt meiner Reise Mitte März noch nicht so ganz absehbar.

Der sudanesische Staatschef al-Baschir hat nun das für April geplante Treffen mit der südsudanesischen Regierung abgesagt, bei dem die Streitpunkte Territorium und Öl besprochen werden sollten. Eine bedrohliche Situation?
Ja. Aber ich glaube, beide Seiten fürchten den großen Krieg und haben dafür auch keine Zustimmung in den jeweiligen Gesellschaften....

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 471 Wörter (3105 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.