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Razzien der wegen Versicherungsbetrugs

Rudolstadt/Leipzig (dpa/nd). Wegen erwerbsmäßigen Bandenbetrugs ermittelt die Staatsanwaltschaft Gera gegen zwei Rechtsextreme im thüringischen Rudolstadt und in Leipzig. Der Schaden soll sich nach Angaben der Staatsanwaltschaft Gera vom Mittwoch auf mehr als eine Million Euro belaufen. Durchsuchungen gab es nach Informationen der Staatsanwaltschaft in Leipzig und der Polizei in Saalfeld in verschiedenen Objekten, die Ermittlungen richteten sich gegen 13 Beschuldigte. Gegenstand des Strafverfahrens sei Betrug zum Nachteil von Versicherungen und Behörden, erklärte der Geraer Staatsanwalt Jens Wörmann. Die Hauptbeschuldigten hätten Firmen angemeldet und Beschäftigte eingestellt. Über eine eigene Versicherungsagentur seien freiwillige Gruppen- und Privatunfallversicherungen abgeschlossen worden. Kurz nach Versicherungsabschluss seien Arbeitsunfälle und andere Schadensfälle der Mitarbeiter gemeldet worden. Die Folge seien lange Arbeitsunfähigkeiten gewesen. Wegen der hohen Gehälter seien dann von privaten und gesetzlichen Krankenversicherungen Leistungen gefordert worden.

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