Werbung

Bis zu 700 Jobs weg bei Müller-Brot

Der frühere Eigentümer Klaus Ostendorf kauft die insolvente Großbäckerei Müller-Brot zurück - etwa 700 der rund 1100 Beschäftigten werden ihren Arbeitsplatz verlieren. Die Gläubiger verkauften das Ergebnis als Erfolg. Die von Kündigung betroffenen Beschäftigten würden umgehend freigestellt, sagte der vorläufige Insolvenzverwalter Hubert Ampferl am Donnerstag. Er habe bereits Gespräche mit dem Betriebsrat für einen Interessenausgleich und Sozialplan aufgenommen. Neben dem Firmengelände in Neufahrn bei Freising übernimmt Ostendorf auch 151 der 230 Filialen. Müller-Brot kämpft seit Jahren mit massiven Hygieneproblemen. Ende Januar stoppten die Aufsichtsbehörden die Produktion in der Backfabrik in Neufahrn. Vor eineinhalb Wochen verlängerte das Landratsamt Freising den Produktionsstopp. Etwa 400 Beschäftigte waren am Morgen für den Erhalt ihrer Jobs in München auf die Straße gegangen. Auf Plakaten hatten sie ihrem Unmut über Ostendorf Ausdruck verliehen. dpa/nd

nd Journalismus von links lebt vom Engagement seiner Leser:innen

Wir haben uns angesichts der Erfahrungen der Corona-Pandemie entschieden, unseren Journalismus auf unserer Webseite dauerhaft frei zugänglich und damit für jede:n Interessierte:n verfügbar zu machen.

Wie bei unseren Print- und epaper-Ausgaben steckt in jedem veröffentlichten Artikel unsere Arbeit als Autor:in, Redakteur:in, Techniker:in oder Verlagsmitarbeiter:in. Sie macht diesen Journalismus erst möglich.

Jetzt mit wenigen Klicks freiwillig unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung