Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Debatten mit offenem Visier

  • Von Jürgen Reents
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.
Artikel in »neues deutschland« werden mit dem Klarnamen der Autorin bzw. des Autors publiziert. Leserbriefe im »nd« tragen ebenfalls einen Echtnamen als Unterzeichner. Das ist in allen seriösen Zeitungen so. Generell muss niemand in diesem Land fürchten, wegen seiner veröffentlichten Meinung verfolgt oder drangsaliert zu werden. Nur wenn es dafür tatsächlich berechtigte Sorgen gibt, drucken wir mit Pseudonym, wobei die Verfasser(innen) der Redaktion in jedem Fall bekannt sind.

In Internet-Foren ist es dagegen längst zur allgemeinen Gewohnheit geworden, mit einem Pseudonym zu publizieren. Das ist für viele ein Spiel mit der Phantasie. Häufig hat es aber auch eine unangenehme Begleiterscheinung: die großflächige Pappnase der Anonymität verleitet manche dazu, hemmungslos drauflos zu schwatzen, bis hin zu rüden Attacken und Beleidigungen. Einer argumentativen Diskussionskultur nützt die autorenschaftliche Heimlichkeit nicht, sie fördert kei...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.