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Strafbefehl gegen Bischof verzögert sich

Regensburg (dpa/nd). Der Abschluss der Ermittlungen gegen Richard Williamson dauert länger als geplant. In etwa drei Wochen werde ein Strafbefehl wegen Volksverhetzung in Höhe von 6500 Euro beantragt, sagte am Dienstag der Sprecher der Staatsanwaltschaft Regensburg, Wolfhard Meindl. Das Oberlandesgericht Nürnberg hatte im Februar das Urteil des Landgerichts Regensburg gegen den Bischof der erzkatholischen Piusbruderschaft wegen Verfahrensmängeln kassiert. Daraufhin hatten die Ankläger einen neuen Strafbefehl bis Anfang April angekündigt. Williamson hatte 2008 den Massenmord an sechs Millionen Juden bestritten.

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