Probelauf in Australien

Heute beginnen die Bahnrad-WM in Melbourne, die im Olympiajahr nur eine Zwischenstation darstellen

  • Von Jirka Grahl
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

In Melbourne (Australien) werden von Mittwoch bis Sonntag die Bahnrad-Weltmeisterschaften ausgetragen. Die Gastgeber, im Vorjahr achtmal siegreich, wollen vor den Olympischen Spielen im Sommer Stärke zeigen. Ihre schärfsten Rivalen werden sowohl in Melbourne als auch in London die Briten sein. Die Deutschen sind nur im Sprintbereich konkurrenzfähig.

Die Hisense-Arena von Melbourne ist eine fantastische Radrennbahn: Im Jahr 2000 für die Commonwealth-Spiele errichtet, 10 000 Zuschauer fassend, eine schnelle 250-Meter-Bahn, gleich nebenan liegt die Rod Laver-Arena, in der die Australian Open ausgespielt werden. Morgen beginnt dort die Jagd auf 19 Regenbogentrikots, die sich Weltmeister und Weltmeisterinnen traditionell überstreifen dürfen. Dennoch gelten die Titelkämpfe von Melbourne allenfalls als ein Etappenziel, eine Durchgangsstation. Denn im Olympiajahr haben alle Fahrer ihre Augen auf eine andere Arena gerichtet: das »Olympic Velodrome« im Olympischen Park von London, wo im Sommer zehn Goldmedaillen vergeben werden.

Unter besonderer Beobachtung steht dabei Sir Chris Hoy, der Schotte, der 2008 ganz Großbritannien mit Goldmedaillen in Teamsprint, Sprint und Keirin bei in den Spielen von Peking in Begeisterung versetzte. Die Queen schlug ihn nach den Spielen kurzerhand zum R...


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