Peter H. Feist 05.04.2012 / Kultur

Kritisch und sinnlich

Dem Bildhauer Richard Heß zum 75. Geburtstag

»Sibylle«, 1985

Richard Heß, am 6. April vor 75 Jahren in Berlin geboren, 34 Jahre andernorts in der Bundesrepublik tätig, arbeitet seit 1999 wieder in seiner Heimatstadt. Er ist staunenswert produktiv und gestaltet konsequent figürlich, realistisch. Obwohl die westliche Kunstszene eine solche Position immer zu verdrängen suchte, überzeugte er mit seinen Figuren und Reliefs möglicherweise mehr Museen und Auftraggeber als irgendein anderer deutscher Bildhauer. Die Ausstellungen und Texte über ihn sind kaum zu zählen. Dutzende Arbeiten befinden sich in öffentlichem Raum. Und da er seit den 80er Jahren regelmäßig auch in Italien arbeitete, gewann er dort, was für einen deutschen Künstler ungewöhnlich ist, ebenfalls so viel Zustimmung, dass er gelegentlich für einen Italiener gehalten wurde, in acht öffentlichen Sammlungen Italiens vertreten ist, von seinem italienischen Galeristen in den USA ausgestellt wurde und seit 2005 der Nationalen Akademie Sankt Lukas, der hoch angesehenen zweitältesten des Landes, als Korrespondierendes Mitglied angehört. In Berlin zeigt jetzt der Kunsthändler Dr. Karger eine treffsichere kleine Auswahl seiner Werke seit 1967.

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