Christian Klemm 07.04.2012 / Inland

Unschuldig eingesperrt

Flüchtlingsdienst stellt Alternativen zur Abschiebungshaft in drei EU-Ländern vor

Damit sich Migranten einer geplanten Abschiebung nicht entziehen können, werden sie in Haft gesteckt. Das muss und kann vermieden werden, meint der Jesuiten-Flüchtlingsdienst. Eine neue Studie belegt diese Auffassung.

Zelle im Abschiebegefängnis im pfälzischen Ingelheim am Rhein

In Deutschland dürfen EU-Ausländer nur mit einer gültigen Aufenthaltsgenehmigung bleiben. Ist diese abgelaufen oder wird ein Asylverfahren zu Ungunsten eines Flüchtlings entschieden, so ist der Betroffene zur Ausreise aufgefordert. Doch die deutschen Behörden sind misstrauisch; die dort beschäftigten Sachbearbeiter befürchten, dass der ausreisepflichtige Ausländer in die Illegalität abtaucht, um sich der Ausreise zu entziehen. Um das zu verhindern, wird vorgesorgt: Der Betroffene wandert in Abschiebungshaft, damit der menschliche Abtransport reibungslos vollzogen werden kann. Laut Rückführungsrichtlinie der Europäischen Union kann die Haft bis zu 18 Monate dauern.

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