Roland Etzel 13.04.2012 / Titel

Wackliger Waffenstillstand

Vereinbarte Feuerpause in Syrien am ersten Tag im Wesentlichen befolgt

Mit Argusaugen haben das Ausland und die syrische Exilopposition am Donnerstag das Geschehen in Syrien verfolgt, wo um 5 Uhr MESZ die von UN-Sonderbotschafter Kofi Annan vermittelte Waffenruhe in Kraft trat. Bis zum frühen Abend gab es nur vereinzelt Zwischenfälle.

Nach 13 Monaten der Unruhen und Kämpfe mit Tausenden von Opfern, nach immer stärkerer Verhärtung der Fronten und massiver Einmischung der Nachbarstaaten, vor allem der Türkei, in den innersyrischen Konflikt standen die Chancen nicht sehr gut, dass eine Deeskalation Aussicht auf Erfolg haben könnte. Weder in den westlichen Staaten noch im arabischen Raum rechnete man den offiziellen Verlautbarungen zufolge damit, dass ab Donnerstag tatsächlich die Waffen schweigen. Dennoch war dies bis zum frühen Abend im Wesentlichen der Fall. Die vom Sonderbotschafter der Arabischen Liga und der UNO, Kofi Annan, ausgehandelte Feuerpause hielt.

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