Norbert Suchanek, Rio de Janeiro 16.04.2012 / Wirtschaft und Umwelt

Beschleunigter Waldverlust

Abholzung in Brasilien hat sich gegenüber Vorjahr verdreifacht

Die Diskussion um das neue Waldgesetz Brasiliens hat offenbar Bergbau und Agrarunternehmen animiert, wieder ungeniert abzuholzen. Der Schwund hat jedenfalls im ersten Quartal 2012 massiv zugenommen.

Das brasilianische Institut für Weltraumforschung (Inpe) wertet regelmäßig Satellitenbilder aus, um die zuständigen Regierungsstellen des Landes über den Rückgang der Bewaldung zu informieren. Und die Satellitenfotos liefern für die ersten drei Monate dieses Jahres ein alarmierendes Bild: Es wurde dreimal mehr Wald gerodet als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Insgesamt verlor Brasiliens Amazonasregion zwischen Januar und März 388 Quadratkilometer Regenwald, etwas weniger als die Fläche der Insel Usedom. Aktueller Spitzenreiter in der Regenwaldabholzung sind die Bundesstaaten Roraima sowie Mato Grosso, bekannt als größtes Sojaanbaugebiet. Im Zeitraum zwischen August 2011 und März d...

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