Marion Pietrzok 17.04.2012 / Kultur

Wohlklang fürs Leben

Im Kino: »Violonissimo« von Radek Wegrzyn und Stephan Anspichler

Joseph Joachim Preis? Nie gehört. - Sagt, wer nicht ausgesprochener Fan von klassischer Musik ist. Und nicht Hannoveraner. Doch es ist ein Superlativ, der in der Niedersächsischen Landeshauptstadt, in der Joseph Joachim als Konzertmeister wirkte, alle drei Jahre mit besagtem Preis als Krönung zelebriert wird: der höchstdotierte Violinwettbewerb der Welt. »Violonissimo«, die Steigerungsform im Filmtitel ist allein schon damit belegt. Das Suffix wird allerdings auch für den ganzen Film gebraucht: Bravissimo sagt die - leidlich musikalische - Rezensentin, die sich sicher ist, dass die Zuschauer ihr Urteil teilen werden, ein Höchstprädikat für die Leistung der jungen Filmemacher und natürlich die der Protagonisten. Drei der 35 Teilnehmer am Internationalen Joseph Joachim Violinwettbewerb 2009 waren zwischen Eröffnungskonzert und Finale begleitet worden. Das Wunderkind Clara-Jumi Kang, in Mannheim auf die Welt gekommen, die Französin Solenne Païdassi und der in Tel-Aviv in eine Musikerfamilie geborene Itamar Zorman.

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