Martin Kröger 18.04.2012 / Berlin / Brandenburg

Reibach mit kaltem Nass

Wasserbetriebe erzielten Überschuss, Land Berlin und Private strichen hunderte Millionen ein

Berliner Wassergebrauch sinkt weiter
Die Gewinne sprudeln. Da die Berliner Wasserbetriebe (BWB) im vergangenen Jahr erneut große Überschüsse erwirtschafteten, machen auch die Gesellschafter der teilprivatisierten Wasserbetriebe weiter kräftig Profit. Rund 124 Millionen Euro führten die BWB an die privaten Investoren RWE und Veolia für 2011 ab – beide Konzerne hatten 1999 gemeinsam knapp die Hälfte der Anteile an den BWB erworben. Einen Reibach macht jedoch auch das Land Berlin, das die Mehrheit an den Wasserbetrieben hält: Denn zu den 108 Millionen Euro des Gewinnanteils des Landes kommen zudem noch das Grundwasserentnahmeentgelt, die Abwasserabgaben und Sondernutzungsentgelte hinzu. Alles in allem fließen in den Berliner Haushalt aus dem Wassergeschäft rund 190 Millionen Euro.

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: