Werbung

Willy-Brandt-Kreis: Solidarisch mit Grass

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

»Der Willy-Brandt-Kreis erklärt sich solidarisch mit Günter Grass und tritt der Tendenz entgegen, die persönliche Integrität derjenigen in Frage zu stellen, die es wagen, ihre warnende Stimme zu erheben. Wir verwahren uns mit Entschiedenheit gegen den von vielen Seiten unternommenen Versuch, Günter Grass eines politischen Textes wegen, der von der Sorge um die Bewahrung des Weltfriedens diktiert ist, als Feind Israels oder gar als Antisemiten zu diskreditieren.

Es zeugt von einem Tiefstand der Debattenkultur in unserem Land, wie diesem eminenten Schriftsteller überdies eine Jugendverstrickung, die sein Text selbst reflektiert, angesichts von Besorgnissen vorgeworfen wird, die sich auf den Verstoß der Bundesregierung gegen ein zwingendes politisches Gebot beziehen: keine Kriegswaffen in Krisengebiete zu liefern.

Grass' Vorschlag, das atomare Potenzial Israels und die Atomanlagen des Iran unter wirksame internationale Kontrolle zu stellen, scheint zu vernünftig, um jetzt schon realisierbar zu sein. Seine Intervention sollte aber Anlass sein, alle Kräfte für die Befriedung der explosiven Situation zu mobilisieren, die den Weltfrieden im Nahen Osten bedroht.

Potsdam 15.4.2012

Für den Willy-Brandt-Kreis: Friedrich Schorlemmer, Egon Bahr, Daniela Dahn, Michael Schneider, Friedrich Dieckmann, Lutz Götze, Walther Stützle, Rolf Reißig, Heinke Peters, Ingomar Hauchler, Götz Neuneck, Hans Misselwitz, Irina Mohr, Peter Brandt, Gunter Hofmann, Edelbert Richter

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!