Der Fluch des Salzes

In Lüneburgs Altstadt sind immer mehr Häuser bedroht - sie versinken im Boden

  • Von Peer Körner, dpa
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Das Salz hat das niedersächsische Lüneburg reich gemacht. Doch lange schon trägt es auch zu seinem Untergang bei. Noch Jahre nach Ende des Salzabbaus sinken Teile der Altstadt langsam in den Boden. Jetzt müssen gleich 26 Bewohner ein Haus wegen Einsturzgefahr verlassen.

Lüneburg. Schiefe Häuser, in denen man seekrank wird. Kaum eingetreten, stellt sich ein merkwürdiger Schwindel ein. »Bei mir war das nach zwei Stunden vorbei«, sagt Christian Schack. »Den Suppenteller kann man nur halb voll machen, wir nehmen deshalb Schüsselchen«, ergänzt Christians Vater Achim.

Die beiden leben in zwei benachbarten Häusern am Rande der Lüneburger Altstadt. Ganz langsam bewegt sich hier die Erde. Ganz langsam, meist nur wenige Zentimeter im Jahr, doch einmal waren es sogar 25. Das reicht, um Häuser in der alten Salzstadt manchmal schon nach einigen Jahrzehnten baufällig werden zu lassen.

Gewaltige Risse im Keller

»Irgendwann gilt das als unbewohnbar. Allmählich wird es echt eng.« Christian Schack trägt es mit Fassung. Mehr als 50 Zentimeter Gefälle hat das Einfamilienhaus mittlerweile von der Straße bis nach hinten zum Garten mit dem Goldfischteich. Vor dem Haus klafft ein Graben, im Keller laufen gewaltige R...

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