Harald Neuber 25.04.2012 / Ausland

Was wollen Nicaraguas Kritiker?

Außenminister Samuel Santos zur Reduzierung der deutschen Entwicklungshilfe für sein Land

Samuel Santos ist Außenminister Nicaraguas und führendes Mitglied der regierenden Sandinistischen Nationalen Befreiungsfront (FSLN). Mit Santos, der dieser Tage in Berlin weilte, sprach für »nd« Harald Neuber.

nd: Herr Außenminister, die Bundesrepublik Deutschland hat die Entwicklungszusammenarbeit mit Nicaragua Anfang dieses Jahres massiv eingeschränkt. Begründet wurde der Schritt mit Defiziten bei den Wahlen im November 2011. Wäre es nicht möglich gewesen, die Differenzen beizulegen?
Santos: Diese Möglichkeit hätte vor allem bestanden, wenn alle Seiten von den konkreten Tatsachen ausgegangen wären. Wir sprechen hier ja über Entwicklungszusammenarbeit und wenn wir einen Blick auf die Wirtschafts- und Sozialentwicklung in Nicaragua werfen, sehen wir, dass wir im zentralamerikanischen Vergleich am besten abschneiden.

»Das nicaraguanische Regime muss nun die Konsequenzen seiner zunehmend autokratischen Regierungsweise tragen«, erklärte Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel. Was entgegnen Sie ihm?
Manchmal scheint es, als würden gewisse Entscheidungen aus einem politischen Blickwinkel heraus getroffen. Es geht dann nicht mehr um die Perspektiven ...


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