Zweite Chance für S-Bahn-Tunnel?

Versöhnlichere Töne im Streit um Münchener Verkehrsprojekt

Der Zusammenprall zweier Alpha-Tiere hätte fast den Todesstoß für Bayerns größtes Verkehrsprojekt bedeutet. Doch jetzt rudern sowohl Ministerpräsident Seehofer als auch der Münchner Oberbürgermeister Ude im Streit um den zweiten Münchner S-Bahn-Tunnel zurück.

München (dpa/nd). Das schon verkündete Aus für den Ausbau der Münchner S-Bahn könnte doch noch in letzter Sekunde abgewendet werden. Sowohl Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) als auch der Münchner Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) rückten am Dienstag von ihren bisherigen Maximalpositionen ab, um das mit Kosten von über zwei Milliarden Euro derzeit größte Verkehrsprojekt Bayerns doch noch zu retten. Allerdings tauchten sofort neue Stolpersteine auf.

Eventuell könnte eine private Mitfinanzierung die Rettung bringen. Nach Angaben Udes soll es bereits ein »höchst seriöses Angebot« eines Unternehmens geben. Das blieb aber mysteriös, weil der SPD-Politiker nach eigenen Angaben selbst nicht weiß, um welches Unternehmen es sich handelt. Außerdem brachte Ude den CSU-Politiker Peter Gauweiler als Vermittler ins Gespräch. Seehofer lehnte dies ab.

Die Münchner S-Bahn befördert bis zu 800 000 Menschen täglich, ein knappes Viertel de...

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