Viele Frauen lehnen Romney ab

Wählerinnen kritisieren Geschlechterbild des US-Präsidentschaftsbewerbers

  • Von Reiner Oschmann
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Multimillionär Mitt Romney hat am Dienstag mit klaren Vorwahlsiegen in fünf Bundesstaaten einen entscheidenden Schritt zur Nominierung als Präsidentschaftskandidat der US-Republikaner und damit als Herausforderer Präsident Obamas bei den Wahlen im November getan. Doch in einer Gruppe begegnet ihm besonders viel Ablehnung: bei Wählerinnen.

Mitt Romney hat zwar auch nach diesem Fünffacherfolg die 1144 Delegiertenstimmen, die für die offizielle Nominierung auf dem Parteitag der Republikaner Ende August erforderlich sind, noch nicht sicher. Diese Hürde wird er nach Berechnungen des TV-Senders CNN erst im Mai nehmen. Aber Romney wertete die Ergebnisse als Bestätigung dafür, dass ihn die Republikaner mit der Entthronung Obamas beauftragt hätten. Wie er in der Nacht zum Mittwoch in Manchester (New Hampshire) ankündigte, will er den Präsidenten vor allem wegen dessen dürftiger Wirtschaftsbilanz angreifen. Doch auch Romney stehen noch Hürden im Weg. Vor allem bei den Wählerinnen stößt er auf besonders große Ablehnung.

Männer regieren die Welt und Frauen regieren die Männer. Wenn das so ist, dann hat der 65-Jährige ein Problem auf seinem keineswegs aussichtslosen Weg, am 6. November 45. Präsident der USA zu werden: Laut Zensus 2010, der jüngsten Volkszählung, gibt es fünf Mill...


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