Gabriele Oertel 27.04.2012 / Inland

LINKE wirbt in 22 Städten

Großes Interesse an Wohnungsgenossenschaft

Die von 30 Politikern der Linkspartei vor zwei Wochen gegründete Wohnungsgenossenschaft »Fairwohnen« zum Erwerb der 11 500 Treuhand-Wohnungen im Osten, die die Bundesregierung im Paket veräußern will, hat offenbar den Nerv vieler Mieter getroffen. Täglich, so erfuhr »nd« aus dem Aufsichtsrat, melden sich neue Interessenten.

Heidrun Bluhm, wohnungspolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag und seit 14 Tagen Aufsichtsratschefin der »Treuhandliegenschafts-Genossenschaft Fairwohnen«, kann sich über mangelnde Aufmerksamkeit nicht beklagen. Seit LINKEN-Politiker in das Bieterverfahren für den Kauf von 11 500 verbliebenen Treuhandwohnungen in den neuen Bundesländern eingestiegen sind, erfährt sie Zuspruch, Neugier, Nachfragen genauso wie das Fingerhakeln der politischen Konkurrenz. Noch will die Frau aus dem Nordosten im einen wie im andern Fall nicht mit Zahlen hantieren. »Das ist ein fließender Prozess, täglich werden es mehr Mitglieder in der Genossenschaft«, erklärt sie gegenüber »nd«. Dann wird sie doch ein wenig konkreter, spricht von weiteren zehn »Neuzugängen« für die Wohnungsgenossenschaft aus den Reihen der eigenen Fraktion, die übrigens mitnichten nur aus dem betroffenen Osten kämen. Auch die Druck und Verlags GmbH »neues deutschland« ist inzwischen Genossenschaftsmitglied.

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