Wie das Herz eines Narren

Tanzwut auf Heimatbesuch: Zwischenstop auf der Tour zum neuen Album in der Berliner C-Halle

Tanzwut sind, v.l.n.r.: Oually (Keyboards, E-Drum), Ardor (vorn) (Dudelsack und Flöten), Thrymr (Dudelsack und Flöten), Teufel (Gesang und Dudelsack), der Zwilling (Bass, Dudelsack), Shumon (vorn) (Schlagzeug), Martin Ukrasvan (Gitarre).
Die Stahlmänner haben die Bühne verlassen, das Publikum strömt für eine Atempause nach draußen in die laue Frühlingsnacht. Kurz vor zehn ist die Halle wieder voll, die Bühne in blaues Licht getaucht und ein bisschen Nebel wabert zwischen Trommel, Gong, Schlagzeug und den Dudelsäcken. Der erste Mann wird mit Jubel begrüßt. Der zweite ebenso. Sie postieren sich vor Trommel und Gong, die Schlegel in der Hand. In die abwartende und ungeduldige Stille schallt der Ruf »Na wassn nu!?«. Tanzwut reizten am Donnerstagabend ihr Intro bis aufs Letzte aus. Dann hallen die ersten Schläge durchs Dunkel, ein Bandmitglied nach dem anderen betritt die Bühne, bis schließlich Frontmann Teufel ans Mikro tritt. Mit dem Titelsong »Weiße Nächte« vom aktuellen Album eröffnen Tanzwut das Konzert. Servieren danach den ersten Klassiker »Ihr wolltet Spaß«, holen sich zu »Meer« den Publikumschor komplett dazu und erreichen schließlich mit den »Merseburger Zaubersprüchen« eine Art Halbfinale.

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