Obamas Schattenkrieg

Erste internationale Drohnen-Konferenz in Washington

  • Von Max Böhnel, New York
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Am Wochenende versuchen in Washington zum ersten Mal Menschenrechtsorganisationen und Friedensgruppen, die US-amerikanische Öffentlichkeit auf fliegende Killer- und Überwachungsroboter im In- und Ausland aufmerksam zu machen.

Über die tödlichen Drohnenangriffe des US-Militärs in Afghanistan und Pakistan werden heute in einer Kirche unweit des Weißen Hauses pakistanische Überlebende Zeugnis ablegen. Neben der Anhörung von Experten, die die Drohnen-Schattenkriege der USA in rechtlicher, technischer und politischer Hinsicht untersuchen, geht es den Konferenzorganisatoren auch um Widerstandsperspektiven, die diese neue Art der Kriegsführung stoppen sollen. Prominenter Teilnehmer ist der pakistanische Anwalt Mirsa Schahsad Akbar, dem die US-Behörden nach mehrmaliger Visumsverweigerung erst nach Protesten die Einreise nun doch erlaubten. Er hat als Vertreter von Hinterbliebenen der Drohnenopfer den Auslandsgeheimdienst CIA verklagt und fordert Entschädigung.

Erwartet werden auch Anwälte von ehemaligen Guantanamo-Inhaftierten und der Investigativjournalist Chris Woods, der zielgerichtete CIA-Drohnenangriffe auf Gruppen von Zivilisten in Pakistan dokumentiert h...

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