Andreas Knobloch 28.04.2012 / Wirtschaft und Umwelt

Streik in Belo Monte

Staudammprojekt erneut in der Kritik

Das gewaltige Wasserkraftprojekt Belo Monte im Herzen des brasilianischen Amazonas-Regenwaldes kommt nicht zur Ruhe und auch nicht so richtig voran. Seit Wochenbeginn stehen alle Arbeiten still.

Arbeiter des Staudammprojektes Belo Monte haben die Zufahrten zum Baugelände blockiert und sind in einen unbefristeten Streik getreten. Sie fordern eine Erhöhung des Essensgeldes von 95 auf 300 Reais (rund 121 Euro) und freie Tage alle drei statt bisher alle sechs Monate. Das für den Bau verantwortliche Konsortium CCBM bietet gerade einmal 15 Reais mehr Versorgungsgeld und 19 freie Tage statt neun unter Beibehaltung des Sechs-Monate-Intervalls. Viele Arbeiter kommen aus weit entfernten Bundesstaaten und hätten damit mehr Zeit, ihre Familien zu besuchen. Die zusätzlichen Tage sollen allerdings vom Jahresurlaub abgezogen werden, was die Gewerkschaft Sintrapav, die den Arbeitskampf organisiert, ablehnt.

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