Gesa von Leesen, Stuttgart 30.04.2012 / Inland

Bei Oskar jubeln sogar die Schwaben

Lafontaine gibt beim Landesparteitag der baden-württembergischen LINKEN die Linie vor

Oskar Lafontaine ist überraschend beim Landesparteitag der LINKEN am Wochenende in Stuttgart aufgetreten, um die angekündigte Sahra Wagenknecht zu vertreten. Die Vize-Parteivorsitzende war laut Lafontaine erkrankt. Mit seiner Rede wusste der Saarländer die 200 Delegierten zu begeistern.

Der Auftritt Oskar Lafontaines dürfte dafür gesorgt haben, dass viele der Delegierten den ansonsten unspektakulären baden-württembergischen Landesparteitag der LINKEN lange in Erinnerung behalten werden. Im Grunde standen auf dem Programm vor allem Formalia wie Satzungsänderungen und die Wahl der Delegierten für den Bundesparteitag in vier Wochen. Die politische Auftaktrede des Landessprechers Bernd Riexinger fand zwar Zustimmung, doch Begeisterung konnte der Stuttgarter ver.di-Geschäftsführer nicht auslösen. Nach der verlorenen Landtagswahl im vorigen Jahr, bei der die LINKE nur 2,8 Prozent der Stimmen erreichte, dienten Riexingers Ausführungen in erster Linie der Selbstvergewisserung. Die neue grün-rote Landesregierung habe wenig Gutes vorzuweisen, meinte er. So sei nichts vom SPD-Wahlversprechen für kostenlose Kita-Plätze übrig geblieben. Die neue Schulpolitik mit der Einführung der Gemeinschaftsschule sei halbherzig, da dort nicht von Anfang an das Abitur vorgesehen sei.

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