Werbung

Mit Inhalten werben

Alexander Ulrich ist LINKE-Parlamentsgeschäftsführer aus Rheinland-Pfalz.

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

nd: War es angesichts der enttäuschenden Wahlergebnisse und Gesine Lötzschs Rücktritt richtig, Personalfragen so lange aufzuschieben?
Ulrich: Nach dem letzten Parteitag und der großen Zustimmung zum Parteiprogramm wäre es sinnvoll gewesen, unsere Inhalte zu bewerben. Leider hat Dietmar Bartsch mit seiner Kandidaturankündigung eine monatelange Personaldiskussion angestoßen, die es erschwerte, mit Inhalten durchzudringen. Die Medien stellten Personaldebatten, die Inhalte überlagern, als ein Problem unserer Partei dar. Das ist für Wahlkämpfe nie gut. Wir hatten auch nach Gesine Lötzschs Rücktritt einen funktionierenden Vorstand mit Klaus Ernst.

Sind drei Wochen bis zum Parteitag genug Zeit, um über Kandidaten zu diskutieren? Besteht nicht die Gefahr, dass die Analyse der Gründe für die Niederlagen ausbleibt?
Die Flügel haben unterschiedliche Bewertungen über Gründe unserer Schwächephase und offensichtlich verschiedene Lösungsstrategien. Je kritischer die Debatte ist oder je länger sie dauert, desto weniger löst sich das auf. Personen müssen sich nun erklären und wir müssen schnell zu einem Vorschlag kommen. Dann wird der Parteitag eine gute Entscheidung treffen. Es wäre besser gewesen, wenn wir in einem kürzeren Zeitraum über Personal diskutiert hätten.

Was halten Sie davon, dass die Parteispitze bisher nach Flügeln und Strömungen sortierte Kandidatenduos zur Wahl vorgelegt hat?
Mir geht es um das gesamtdeutsche Projekt, als das die LINKE angelegt ist. Das ist eine Frage des Miteinanders von Ost und West, weniger eine der Strömungen und unabhängig von Quoten. Ich wünsche mir, dass Oskar Lafontaine wieder als Vorsitzender kandidieren würde. Er kann einen neuen Aufbruch erzeugen.

Fragen: Thomas Blum

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

9 Ausgaben für nur 9 €

Jetzt nd.DieWoche testen!

9 Samstage die Wochenendzeitung bequem frei Haus.

Hier bestellen