Volker Stahl, Hamburg 16.05.2012 / Inland

Eingeständnis eines Versagens

Hamburger Verfassungsschutzbericht vorgelegt

In Hamburg wurde in dieser Woche der der Verfassungsschutzbericht 2011 präsentiert. Wegen der Pleite in Sachen NSU streute man sich reichlich Asche aufs Haupt.

Eine der größten Peinlichkeiten, die sich Verfassungsschutzbehörden in den vergangenen Jahren geleistet haben, war deren Ahnungslosigkeit bezüglich des Treibens der Zwickauer Neonazi-Zelle »Nationalsozialistischer Untergrund« (NSU). Mindestens zehn Morde gehen auf das Konto des Trios Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe, einer davon geschehen in Hamburg. Opfer war der türkische Süleymann Tasköprü, der 2001 in seinem Laden im Stadtteil Bahrenfeld erschossen wurde. »Auch wir haben den Täter eher dem Bereich Ausländerkriminalität zugeordnet«, lautete das ehrliche Bekenntnis von Manfred Murck, Leiter des Landesamtes für Verfassungsschutz.

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