Markus Plate, Guatemala-Stadt 25.05.2012 / Ausland

Späte Gerechtigkeit in Guatemala?

Juntachef Ríos Montt droht nach 30 Jahren ein Prozess wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit

José Efraín Ríos Montt gilt als das Symbol für die Gräueltaten des guatemaltekischen Staates während der jahrzehntelangen Militärdiktatur, der in dem kleinen zentralamerikanischen Land geschätzte 200 000 Menschen zum Opfer fielen. Nun, fast genau dreißig Jahre später, soll Ríos Montt endlich der Prozess gemacht werden.

Die Schergen der guatemaltekischen Militärdiktatur konnten sich bisher dem Arm der Justiz weitgehend entziehen. Deswegen demonstrierten am Mittwoch vor dem Obersten Gerichtshof Guatemalas erneut rund 300 Angehörige der indigenen Bevölkerungsmehrheit des kleinen, zentralamerikanischen Landes. Sie fordern Gerechtigkeit für die Gräueltaten, die während der Militärdiktatur von Soldaten und Milizen an Maya-Gemeinden begangen wurden.

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