Walter Schmidt 26.05.2012 / Inland

Reden ist Gold

Organspende soll nicht länger tabu sein

Spenderorgane sind Mangelware in Deutschland. Das liegt auch daran, dass über die Organspende nach dem Tod kaum offen gesprochen wird. Die gestern verabschiedete Reform soll Anstoß geben, dies zu verändern.

Wenn der Tod kommt, ist es zu spät. Was zu besprechen ist, muss vorher geklärt werden - auch die Bereitschaft, Menschen mit schwerstkranken oder bereits ausgefallenen Organen noch zu einem besseren Leben zu verhelfen. »Die Organspende ist in unserer Gesellschaft eigentlich ein Tabu«, urteilt Jörg Kalff, leitender Chirurgie-Professor am Uniklinikum Bonn. Solange dies so bleibt, werden auch weiterhin sehr viel weniger Nieren, Herzen, Lungen oder Lebern gespendet werden, als es verzweifelt wartende Abnehmer dafür gibt. »Wären Spenderorgane keine Mangelware, bräuchten wir gar kein Transplantationsgesetz«, sagt der Jurist Torsten Verrel, Direktor des Kriminologischen Seminars der Universität Bonn und Mitglied der »Ständigen Kommission Organtransplantation« der Bundesärztekammer.

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