Hilmar König, Delhi 30.05.2012 / Wirtschaft und Umwelt

Kein letzter Hafen für die »Exxon Valdez«

Indischer Gerichtshof zweifelt an der Harmlosigkeit des Unglückstankers

Die »Exxon Valdez« wartet vor Indien auf ihre Abwrackung. Das Land jedoch hat große Umweltbedenken.

Seit über einem Monat liegt der ehemalige Unglückstanker »Exxon Valdez«, inzwischen umgetauft auf den Namen »Oriental Nicety«, in indischen Gewässern vor Anker. Aus Umweltschutzgründen darf der 213 000-Tonner vorerst jedoch keinen Hafen zum Abwracken anlaufen. Das verfügte am 3. Mai der Oberste Gerichtshof des Landes. Gopal Krishna von der »Toxic Watch Alliance« sprach von einem »Meilenstein für die indischen Umweltschützer«.

Der Entscheidung schloss sich kürzlich auch die Seebehörde des Unionsstaates Gujarat an, die zunächst grünes Licht gegeben hatte. Nun will sie den Zustand des Frachters noch einmal genau untersuchen lassen. Die Richter fordern Garantien, dass durch das Zerlegen des Tankerriesen auf dem Schiffsfriedhof Alang am Arabischen Meer keine Schadstoffe in die Umwelt gelangen.

Zuvor hatte die Umweltgruppe »Research Foundation for Science« in einer Petition an das Oberste Ge...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: