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Bewährungsstrafen für Neonazis beantragt

Dresden (dpa/nd). Im Prozess gegen die mutmaßlichen früheren Rädelsführer der verbotenen Neonazi-Gruppe »Sturm 34« aus Mittweida hat die Staatsanwaltschaft Bewährungs- und Geldstrafen beantragt. Die fünf Männer - heute 23 bis 44 Jahre alt - müssen sich vor dem Landgericht Dresden unter anderem wegen schwerer Körperverletzung und Bildung einer kriminellen Vereinigung im Jahr 2006 verantworten. Der Fall musste neu verhandelt werden, weil der Bundesgerichtshof ein Urteil von 2008 kassiert hatte. Das Urteil soll am kommenden Montag gesprochen werden. Die Neonazi-Gruppe mit zeitweise bis zu 50 Mitgliedern hatte unter anderem ein Volksfest und Jugendliche überfallen.

Brandenburgs Polizisten oft krankPotsdam (dpa/nd). Brandenburgs Polizeibedienstete waren im Jahr 2011 im Schnitt viereinhalb Wochen krank. Pro Kalendertag fehlten durchschnittlich fast 700 der insgesamt rund 8800 Mitarbeiter. Das geht aus einem Gesundheitsbericht des Polizeipräsidiums hervor, über den die »Bild«-Zeitung am Mittwoch berichtete. »Der Krankenstand ist viel zu hoch«, sagte ein Sprecher des Potsdamer Innenministeriums am Mittwoch der dpa. Gleichzeitig betonte er, dass der Krankenstand nach einem jahrelangen Anstieg ab 2004 seit 2009 leicht rückläufig ist. Als Ursachen für den hohen Krankenstand nannte er das steigende Durchschnittsalter und die hohen Belastungen des Polizeiberufs.

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