Asphalt für die Ewigkeit

Auf der A 111 bei Berlin gibt es eine 7,2 Kilometer lange Teststrecke - ein besserer Belag wird gesucht

  • Von Haiko Prengel, dpa
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Um seine Autobahnen wird Deutschland beneidet. Allerdings kostet die Instandhaltung auch Milliarden Euro. Auf der A 111 bei Stolpe in Brandenburg wird erforscht, wie man die Straßen haltbarer machen kann.

Stolpe. Schlaglöcher, aufgeplatzte Fahrbahnen: Über Asphalt machen sich Autofahrer in der Regel erst Gedanken, wenn er kaputt ist. Milliarden Euro kostet die Erneuerung und Instandhaltung des Straßennetzes den deutschen Steuerzahler jedes Jahr. Hinzu kommen unzählige Stunden, die Verkehrsteilnehmer an Baustellen im Stau stehen und sich über die verlorene Zeit ärgern.

Auf einem kleinen Abschnitt der Autobahn 111 beim brandenburgischen Stolpe an der Grenze zu Berlin können Autofahrer jetzt mithelfen, den Straßenbelag der Zukunft zu erfinden. Dafür müssen sie bloß ihren Pkw oder Laster steuern wie sonst auch. Aber unter ihnen registrieren gegenwärtig viele kleine Chips in der Fahrbahn Temperatur, Schichtdicke und andere Parameter.

50 000 Fahrzeuge täglich

»Ziel ist, die Straßen leiser, sicherer und vor allem haltbarer zu machen«, sagt Wolf-Rainer Szameitat vom Brandenburger Landesbetrieb Straßenwesen. Szameitat war Bauleiter, als...


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