Eine Last für alle

Ökonomin Miren Etxezarreta über Alternativen für Spanien

Miren Etxezarreta (geb. 1936) ist emeritierte Professorin für Wirtschaft der Autonomen Universität von Barcelona und hat eine Doktor der London School of Economics. Mit der ursprünglich aus dem Baskenland stammenden Ökonomin, die dem Lenkungsausschuss der EuroMemo-Gruppe angehört, sprach Ralf Streck.

nd: Womit haben wir es in Spanien zu tun: mit einem Hilfskredit oder doch mit einer Rettungsaktion, die mit strengen Auflagen verbunden sein wird?
Etxezarreta: Die Regierung spricht nur über einen Kredit und die Kritiker sprechen von einer Rettung, wie das im Ausland ohnehin alle tun. Die Regierung versucht uns in einer Marketingoperation weis zu machen, dass dies keine Konsequenzen für uns haben werde.

Zumal EU-Wettbewerbskommissar Joaquin Almunia deutlich gemacht hat, dass die Geldgeber stets wissen wollen, was mit ihrem Geld geschieht.
Die Regierung hat keinerlei Glaubwürdigkeit mehr. Noch vor zwei Tagen erklärte sie mit Nachdruck, es werde keine Rettungsaktion geben, von der alle wussten, dass sie kommen wird. Man muss auch bedenken, dass es bereits harte Einschnitte ins Bildungs-, Gesundheits- und Sozialsystem gegeben hat sowie die Steuern erhöht wurden, angeblich um eine Rettungsaktion zu verhindern. Deren Auflagen werden also...

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