Christina Matte 16.06.2012 / Wochennd

Kuschelrock

Beinhart oder butterweich? Motorradfreunde haben ein Imageproblem. Zum 17. Mal gingen sie nun im sächsischen Bad Berggießhübel mit Heimkindern aus Deutschland, Polen und Tschechien auf Fahrt

Leon hat sich den 49-jährigen Elektromaschinenbauer Achim als Fahrer ausgesucht. Hund Willy darf mit.

Man hat uns gewarnt. »Zett« sei womöglich kurz angebunden, er stehe seit Tagen unter Strom. Kein Wunder, es ist der Abend davor. Am Morgen des zweiten Junisamstags wird im sächsischen Bad Berggießhübel die große Heimkinderausfahrt beginnen.

»Zett« ist Thomas Zeligmann, Vorsitzender der »Motorradfreunde Beinhart« aus Pirna. Sein nur 24 Mitglieder zählender Verein organisiert die Ausfahrt zum 17. Mal. Was klein anfing, ist groß geworden: 500 Mädchen und Jungen aus Heimen in Deutschland, Polen und Tschechien werden dieses Jahr erwartet. Und 500 Biker. Mindestens.

Viele von ihnen sind bereits da. Das Gelände des Berggießhübeler Erlebnisbades gleicht einem Parkplatz. Zig tausend Euro und PS haben sich am Beckenrand und auf Freiflächen versammelt. Zelte werden aufgeschlagen, Luftmatratzen aufgepumpt. Auch einige Kindergruppen mit ihren Betreuern richten sich häuslich ein. Während andere in Pensionen und Jugendherbergen der Umgebung...

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