Nachtragshaushalt gebilligt

Berlin (dpa/nd). Der dauerhafte Euro-Rettungsschirm ESM kann mit Milliarden aus Deutschland aufgefüllt werden. Der Bundestag billigte am Donnerstagabend in Berlin den Nachtragshaushalt von Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) für das laufende Jahr. Auch dank anhaltend guter Steuereinnahmen fällt die Neuverschuldung mit 32,1 Milliarden Euro um fast drei Milliarden Euro geringer aus als zunächst veranschlagt. Der Nachtragsetat wurde nötig, weil der ESM am 1. Juli starten soll und damit früher als geplant. Deutschland muss in diesem Jahr rund 8,7 Milliarden Euro in den ESM einzahlen, für die zusätzliche Kredite nötig sind.

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