Andreas Fritsche 16.06.2012 / Berlin / Brandenburg

Das Karl-Liebknecht-Gymnasium bleibt

Stadtverordnete von Frankfurt (Oder) lehnten Umbenennung überraschend ab

Das Karl-Liebknecht-Gymnasium in Frankfurt (Oder) behält den Namen des KPD-Gründers. Am Donnerstagabend lehnten die Stadtverordneten die umstrittene Umbenennung doch noch ab. Dabei galt die Streichung des Namens als abgemacht, denn eigentlich verweigerte lediglich die Linksfraktion ihre Zustimmung. Sie allein hätte sich aber nicht durchsetzen können.

Doch in der Abstimmung fiel der von Oberbürgermeister Martin Wilke (parteilos), Bildungsdezernent Jens-Marcel Ullrich (SPD) und Schulamtsleiterin Ellen Otto eingereichte Antrag plötzlich durch. Das sorgte für einige Aufregung. Es sei eine hitzige Situation gewesen, sagte Stadtsprecher Christian F. Hirsch am nächsten Tag. Er könne nicht für jeden Stadtverordneten mit Sicherheit sagen, ob er für oder gegen die Umbenennung votierte. Fest stehe lediglich, dass die Abstimmung 22 zu 20 ausging. So steht es im Protokoll.

Der LINKE-Kreisvorsitzende René Wilke, der ebenfalls von turbulenten S...

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