François Hollande und der Gordische Euro-Knoten

In den Wahlergebnissen vom Wochenende steckt eine klare Botschaft an die EU-Politik und die Finanzmärkte: Ein »Weiter so« kann es nicht geben

Als die Eurokrise 2009 ihren Lauf nahm, ging es um zwei zentrale Fragen: Wie geht man mit dem Versuchslabor Griechenland um? Und wie können die Krisenstaaten zu niedrigen Zinsen Geld erhalten? Die bisherigen Antworten waren falsch.

Nach den Parlamentswahlen in Frankreich steigen in Europa die Hoffnungen, dass der politisch gestärkte Präsident François Hollande in die Rolle Alexanders des Großen schlüpfen kann - dem war es einst gelungen, den Gordischen Knoten zu durchschlagen. Beim Euro-Knoten hatte Hollandes Vorgänger Nicolas Sarkozy zusammen mit der deutschen Kanzlerin immer an einem einzigen Strang gezogen: Wie sich herausgestellt hat, wurde der Knoten dadurch nur noch fester gezurrt. Krisenländer wie Griechenland, Portugal und Spanien stürzte die verlangte Politik der Austerität (strenge Sparsamkeit), tiefer in die Rezession. Dadurch verschärfte sich die Haushaltslage, die Defizite sind weiter gestiegen.

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