Rollenspiel beim Todesexport

Eurofighter für Südkorea, Leopard-Panzer für Saudi-Arabien

  • Von René Heilig
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Deutsche Rüstungsgüter gelangen in alle Welt, auch in Spannungsgebiete. Doch die Bundesregierung lehnt sich unschuldig zurück.

Die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap meldete am Sonntag, dass das europäische Luft- und Raumfahrtunternehmen EADS Eurofighter-Kampfjets an Südkorea liefern wird. Die Maschinen sollen dort von einem Gemeinschaftsunternehmen montiert werden.

Deutschland ist der drittgrößte Rüstungsexporteur der Welt. Doch ein im Jahr 2000 entworfener Leitfaden untersagt ausdrücklich Waffenlieferungen in Spannungsgebiete. Der Grundsatz wird immer ungenierter unterlaufen. Unter anderem mit einem Trick. Da High-Tech-Todesgüter oft von multinationalen Konzernen produziert werden, fühlt sich Schwarz-Gelb nicht in der Pflicht, solche Exporte zu verhindern.

Auch in Sachen Eurofighter für Südkorea, das mit dem Norden noch immer im Kriegszustand ist, sieht sich die Bundesregierung zu keiner Stellungnahme veranlasst. Dabei werden wesentliche Komponenten des EADS-Flugzeu...

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