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Warndatei zeigt: Jeder zehnte Autounfall ist gar keiner

Versicherungsbetrug »ein Volkssport«?

Den Schaden durch Betrüger schätzen die Versicherer auf mehrere Milliarden Euro. Nach schwarzen Schafen suchen die Unternehmen mit Hilfe eines ausgeklügelten Computerdateisystems. Verbraucherschützer kritisieren diese Methode als Rasterfahndung. Dabei wissen die meisten Kunden nicht einmal, dass sie auf dieser langen Liste stehen. Der merkwürdige Name der Warndatei lautet: »Uniwagnis«.

In Uniwagnis sind Informationen über Millionen Bundesbürger sowie die Daten von mehreren Millionen Fahrzeugen eingespeist. Schätzungsweise jeder zehnte Autounfall ist nämlich gar keiner. Davon geht die Versicherungswirtschaft aus. Gar jeder dritte gemeldete Laptopschaden in der Hausratversicherung soll mit betrügerischer Absicht erfolgen. In der Versicherungsbranche halten viele Manager Betrug »für einen Volkssport«.

Jährlicher Verlust in Kfz-Sparte von über vier Milliarden Euro

Dadurch entsteht laut Assekuranz allein in der Kraftfahrt-sparte jährlich ein Verlust von über einer Milliarde Euro. Insgesamt wird der Schaden durch solchen amateurhaften Betrug auf mehr als vier Milliarden Euro beziffert.

Zu dieser Summe tragen auch professionelle Banden bei, die systematisch versuchen, Versicherer abzuzocken. »Tendenz steigend«, hieß es beim Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) in Berlin. Doch das war sch...


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