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Der Wind weht künftig aus China

Chinesischer Produzent kauft Vestas-Werk und gewinnt Brückenkopf

  • Von Andreas Knudsen, Kopenhagen
  • Lesedauer: ca. 1.5 Min.

Der Aufkauf eines von Schließung bedrohten Vestas-Werkes eröffnet dem chinesischen Konzern Titan die Möglichkeit, auf den europäischen Markt zu kommen.

Die Mitarbeiter der Vestas-Produktionsstätte im dänischen Varde durchlebten in diesem Jahr bereits Wochen zwischen Hoffen und Bangen: Vestas, immer noch weltgrößter Produzent von Windrädern, hatte im Januar mitgeteilt, im Zuge eines Sparplans sollen Fabriken geschlossen und 2300 Mitarbeiter weltweit entlassen werden. Darunter auch die 350 Be-schäftigten, die Türme von Windkraftanlagen zusammenbauen.

Doch gute Produktionskapazitäten, qualifizierte Mitarbeiter und die Möglichkeit, den europäischen Markt zu betreten, ließen den größten chinesischen Windradproduzenten Titan zum Scheckbuch greifen. Wie viel genau gezahlt wurde, blieb ein Geheimnis zwischen Käufer und Verkäufer. Für Titan war die Gelegenheit überaus günstig, denn das Unternehmen hat Ambitio...


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