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BER-Desaster weitet sich aus

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(dpa/nd). Wegen der verschobenen Eröffnung des Hauptstadt-Airports drohen der Flughafengesellschaft nun auch Schadenersatzforderungen der Deutschen Bahn. »Es gibt Einnahmeausfälle in Millionenhöhe«, sagte ein Bahnsprecher. Genaue Zahlen nannte er nicht. Die Bahn gehört dem Bund, der auch Miteigentümer der Flughafengesellschaft ist. Nach Informationen der »Welt« veranschlagt die Bahn den Schaden durch die geplatzte Eröffnung intern auf mindestens 20 Millionen Euro. Eingerechnet seien auch ausfallende Erlöse aus dem Fahrkartenverkauf und Trassengebühren. Zudem müsse die neue Strecke nach Schönefeld mit überdurchschnittlichem Aufwand bewacht werden, weil ungenutzte Schienentrassen Buntmetalldiebe anzögen. Der Hauptstadtflughafen in Schönefeld hätte am 3. Juni in Betrieb gehen soll. Zahlreiche Unternehmen - von Fluggesellschaften bis zu Ladenbetreibern - sehen sich durch die Verspätung am Flughafen geschädigt. Laut »Die Zeit« haben bereits 500 Firmen Nachforderungsanträge gestellt. Die zu erwartenden Mehrkosten werden am Freitag auch Thema der Aufsichtsratssitzung der Flughafengesellschaft sein.

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