Die Party ist vorbei

Nach dem Aus der Ukraine mischen sich im Land Trauer, Wut und Ernüchterung

  • Von Jirka Grahl, Kiew
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Katerstimmung auf dem Kreschtschatyk: Noch hängen die gelben Ukraina-Shirts mit der blauen Borte an jedem Kiosk des Kiewer Prachtboulevards. Die gefälschten Trikots sind unter der unerbittlich brennenden Sonne auch gestern noch ein Verkaufsrenner - neben Eiscreme, Schaschlik und Kwas. Doch so mancher Passant kann am Tag nach dem Ausscheiden seine Enttäuschung nicht verbergen: »Eine Gemeinheit ist das, was die mit uns gemacht haben«, sagt Dimitri Mamtschur, ein Tourist aus der Stadt Uschgorod in der Westukraine, und seine Frau Irina pflichtet ihm bei: »Diebstahl ist das. Nicht nur ein Tor ist uns weggenommen worden.« Die Mamtschurs sind zu Besuch bei der Schwester von Irina: »Wir sehen uns nur einmal im Jahr.«

In Familie haben sie gestern hier auf der Fanmeile mit 60 000 Anhängern das Spiel der Ukrainer gegen England angeschaut und den Moment miterlebt, über den sich die Fußballfans in ganz Europa heute erregen. Noch genau vor Augen...

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