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Kunst des Überlebens

(nd). Die medizinische Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen hat auf dem Potsdamer Platz in Berlin die Ausstellung »Überleben auf der Flucht« eröffnet. Das nachgebaute Flüchtlingslager zeigt bis zum 25. Juni, unter welchen Bedingungen Flüchtlinge und Vertriebene weltweit leben und wie die Organisation Ärzte ohne Grenzen in Flüchtlingslagern arbeitet. Die Ausstellung wird nach Berlin in Heidelberg, München und Kiel zu sehen sein.

Die Besucher der Ausstellung »Überleben auf der Flucht« erfahren zum Beispiel, wie Unterkünfte in Flüchtlingslagern aussehen und die Wasserversorgung funktioniert, wie mangelernährte Kinder in einem Ernährungszentrum versorgt und Cholera-Patienten behandelt werden. »Wir Menschen zeigen ein tieferes Verständnis, wenn wir mit all unseren Sinnen begreifen, und genau das ist es, was ich den Besuchern durch diese Ausstellung wünsche. Jeder kann sich ein wenig in die Situation der Flüchtlinge hineinversetzen«, so Tessa Mittelstaedt. Die Schauspielerin hat die Schirmherrschaft für die Schau übernommen.

Mitarbeiter von Ärzte ohne Grenzen bieten Führungen an und berichten von ihren Erfahrungen. Fotos, Videos und Informationsstände geben zusätzlich Einblick in die Arbeit der Organisation.

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