Die offene Gesellschaft

Karl Popper und die Bedeutung eines missverständlichen Begriffs

  • Von Peter Monnerjahn
  • Lesedauer: ca. 8.0 Min.

Wann immer wir lesen, dass in diesem oder jenem Land Frauen nicht Auto fahren, Mädchen nicht zur Schule gehen, Schwule nicht offen leben oder Menschen ihr Land gar nicht verlassen dürfen, sind wir ein bisschen beruhigt, dass wir selbst in einer »offenen Gesellschaft« leben. Wenn Josef Ratzinger in Kuba eine »offene Gesellschaft« anmahnt - so jüngst geschehen während des Papst-Besuchs bei Fidel Castro -, dann meint er damit, dass alle Kubaner Zugang zu den Institutionen der Gesellschaft haben sollten und dass das Land sich anderen Menschen und deren Ideen öffnen sollte. Es scheint ein Konsens darüber zu bestehen, dass sich hinter dem Begriff »offene Gesellschaft« nicht viel mehr verbirgt als Vielfalt und Freiheit von Unterdrückung und Diskriminierung. »Offen« heißt hier, dass den Menschen der Zugang zur Gesellschaft nicht verstellt sein soll - etwa durch das falsche Geschlecht, die falsche Gesinnung oder die falsche Schicht, in die man ...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 1685 Wörter (11288 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.