Jörg Meyer 27.06.2012 / Politik

Helios spart weiter

Klinikum Berlin-Buch wickelt Logopädie ab / Konzern beharrt auf 1000 Kündigungen in Damp

Der Klinikkonzern setzt seine Politik des Sparens auf Kosten der Beschäftigten fort. In Berlin-Buch sollen alle Logopädinnen entlassen und durch Leiharbeitskräfte ersetzt werden. Auch die Tarifverhandlungen für die Damp-Kliniken in Norddeutschland wurden abgebrochen.

Immer wieder Helios. Während die Tarifverhandlungen für die rund 5600 Beschäftigten der im März dieses Jahres von Helios übernommenen Damp-Gruppe in der ver.di-Bundeszentrale am Dienstag ergebnislos abgebrochen wurden, bittet Helios nun auch im Klinikum Berlin-Buch um schlechte Presse. Aus einem Informationsblatt des Betriebsrates am Helios Klinikum Berlin-Buch (HKBB) von Mitte Juni, das »nd« vorliegt, geht hervor, dass der Klinikbetreiber die komplette Logopädie ausgliedern will, um Kosten zu sparen. Betroffen sind die sechs Logopädinnen in Buch, denen zum 30. September gekündigt werden soll.

Ein Vertrag mit dem auch im Personal-Leasing-Bereich tätigen Medizindienstleister Promedis stehe kurz vor der Unterschrift, heißt es in dem Infoblatt. »Der Vertrag regele die Erbringung aller Leistungen der Logopädie im HKBB ab dem 1. Oktober 2012 in jetzt vermeintlich nicht erreichbarer Flexibilität, Qualität und bei vorgegebener Einsparung...

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