Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Eine Barriere für den Waffenhandel

Entscheidende Verhandlungsrunde beginnt heute im UN-Hauptquartier

  • Von Wolfgang Kötter
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Im Hauptsitz der Vereinten Nationen am New Yorker East River wird ab heute über einen Weltvertrag zur Begrenzung des internationalen Waffentransfers verhandelt.

Die Wirtschafts- und Finanzkrise hat zwar im vergangenen Jahr den Anstieg der Rüstungsausgaben in der Welt gebremst, doch der Handel mit konventionellen Waffen boomt weiterhin und überschreitet jährlich deutlich die Marke von 300 Milliarden Euro. Nach Angaben des Stockholmer Friedensforschungsinstituts SIPRI ist das Volumen der globalen Waffengeschäfte in den vergangenen fünf Jahren um fast ein Viertel gewachsen. Gegen diesen verhängnisvollen Trend soll nun eine völkerrechtliche Barriere errichtet werden.

Das Projekt eines globalen Waffenhandelsvertrages (Arms Trade Treaty) nahm Gestalt an, als sich im Jahre 2003 die Menschenrechtsorganisation Amnesty International, die Hilfsorganisation OXFAM und das Internationale Aktionsnetzwerk gegen Kleinwaffen IANSA zur Kampagne »Waffen unter Kontrolle!« zusammenschlossen. Über eine Million Menschen in mehr als 170 Ländern fordern ein umfassendes völkerrechtlich verbindliches Waffenhandelsabk...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.