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Gedenken Mord an Homosexuellen im KZ

Oranienburg (dpa/nd). Rund 100 Menschen haben am Sonntag an die Opfer einer Mordaktion gegen Homosexuelle während der Nazizeit im Konzentrationslager Sachsenhausen gedacht. Im Juni 1942 waren fast alle sogenannten Rosa-Winkel-Häftlinge in das nahe Außenlager Klinkerwerk verlegt worden, wo Steine für den Umbau Berlins zur Reichshauptstadt Germania produziert werden sollten. Die Gedenkstätte Sachsenhausen bei Oranienburg (Oberhavel) und der Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg erinnerten nun daran, dass bis September 1942 dort etwa 200 Häftlinge von der SS getötet wurden.

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