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Ein Denkmal des Unglaublichen

Seit 65 Jahren ist das einstige KZ Auschwitz eine Gedenkstätte. Sie zu erhalten bleibt ein seelischer und finanzieller Kraftakt

  • Von Ingrid Heinisch
  • Lesedauer: ca. 5.5 Min.

Es ist ein Widerspruch in sich: Die Besucherzahlen der KZ-Gedenkstätte von Auschwitz/Oswiecim steigen jährlich, die Millionengrenze ist längst überschritten. 70 Prozent der Besucher sind 25 Jahre alt und jünger. Einerseits. Andererseits zeigen Forschungsergebnisse, dass viele Jugendliche die Zeit des Faschismus nicht als Diktatur einordnen können, ja dass sogar jeder fünfte Lehramtsstudent nicht weiß, was Auschwitz bedeutet.

Heute vor 65 Jahren, am 2. Juli 1947, erließ das polnische Parlament ein Gesetz, das den Boden von Auschwitz für ewig als unantastbar erklärt und das Ziel formulierte, dort eine würdige Gedenkstätte zu errichten. Es erfüllte damit den Wunsch der Überlebenden, und die erfüllten den Wunsch ihrer toten Kameraden: Auschwitz darf nicht vergessen werden!

Die Überlebenden wollen erinnern

Schon im Vernichtungslager überlegten die Häftlinge, wie sie der Welt eines Tages von den unglaublichen Verbrechen der Nazi...


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