ADHS wird zu häufig diagnostiziert

Die Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätsstörung (ADHS) wird in Deutschland zu häufig diagnostiziert, berichtet das Patientenmagazin »HausArzt« unter Berufung auf Forscher der Universitäten Bochum und Basel. Angesichts des Anstiegs der Fälle in den vergangenen Jahren überprüften sie, ob die Diagnose zu leichtfertig gestellt wird. Sie baten Kinder- und Jugendpsychotherapeuten, Beispielfälle auf ADHS zu prüfen. Bei 16,7 Prozent stellten die Experten die Diagnose, obwohl keine Störung vorlag. nd

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