Irina Wolkowa, Moskau 04.07.2012 / Politik

Moskauer Busse unter Beschuss

Ziel der unbekannten Schützen sind ausschließlich die Scheiben der Fahrzeuge

Die Verschnaufpause an der Endhaltestelle des Trolleybus Nr. 59 im Moskauer Nordwesten fällt aus. Statt zu Brauseflasche und Zigarette greift Wassili Iwanowitsch, der Fahrer, zu Schaufel und Besen und kehrt Glasscherben zusammen. Unbekannte hatten den Oberleitungsbus beschossen, die Spiegel sind im Wortsinn im Eimer, das Rückfenster hat mehrere Risse. Und bevor Wassili mit einem eilig flott gemachten Ersatzwagen wieder davonrollt, kommt die Polizei und fragt nach Einzelheiten. Mit zur Faust geballten Gesichtern erscheinen die Ordnungshüter. Denn das Inszindent, wie Vorkommnisse im Neurussischen heißen, ist nicht das erste dieser Art.

Seit dem 13. Juni ist Busfahren in Moskau nicht ganz ungefährlich. Fast täglich laufen in der Einsatzzentrale der Polizei Meldungen von Omnibus- oder O-Busfahrern ein, deren Wagen beschossen wurden. Meistens eine pro Tag, es waren aber auch schon drei. Getroffen wurden auch ein Linienbus, der Reisende...

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